Unsere Geschichte
Bargeld, nur digital. Warum Nuri eine Wallet ist, keine Bank
TL;DR: Nuri ist eine Wallet für digitales Bargeld. Bitcoin, Euro und Dollar gehören dir, nicht einer Bank. Mit Passkey statt Seed-Phrase und Multisig, sicher vor Phishing. Hier erklären wir, warum es Nuri wieder gibt, wie Nuri dein Geld schützt, was die alte Nuri war, wer wir sind und was wir dir versprechen.
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Bitcoin wird 18
Am 31. Oktober 2026 wurde Bitcoin 18 Jahre alt. An diesem Tag 2008 erschien das Whitepaper. In Europa ist man mit 18 volljährig. In den USA muss Bitcoin noch bis 2029 warten, dann ist es 21. Ich finde, das passt. Bitcoin ist erwachsen geworden.
Der Titel des Whitepapers war "A Peer-to-Peer Electronic Cash System". Elektronisches Bargeld. Geld, das man direkt von Person zu Person schicken kann, ohne Bank dazwischen. Nuri hat das nicht erfunden. Bitcoin hat es versprochen, vom ersten Tag an. Wir wollen, dass es endlich jeder benutzen kann.
Es gibt verschiedene Arten von Geld
Bargeld in deiner Tasche gehört dir. Du kannst es jemandem in die Hand geben, und niemand fragt warum. Niemand muss zustimmen. Niemand schaut zu.
Geld auf dem Konto gehört dir auch. Aber jemand anderes hält es für dich. Die Bank kann fragen, sperren, ablehnen. Meistens passiert das nicht. Aber sie kann es.
Im Internet gab es lange nur die zweite Art. Jede Zahlung ging über eine Bank oder einen Zahlungsdienst. Bitcoin war die erste Form von echtem elektronischem Bargeld. Es hat aus dem Internet so etwas wie eine Straße gemacht, einen Marktplatz. Du kannst bezahlen und bezahlt werden, über jede Grenze, ohne um Erlaubnis zu fragen.
Weil die meisten Menschen aber in Euro und Dollar rechnen, kamen in den letzten Jahren digitale Dollar und digitale Euro dazu. Stablecoins. Bitcoin ist globales Internetgeld. Euro und Dollar sind deine lokale Währung. Beides kannst du in deiner eigenen Wallet halten.
Der Wandel von der Bank zur Wallet hat begonnen
Laut Crypto.com Research besitzen heute rund 774 Millionen Menschen Krypto. Und laut Chainalysis ist der Wert, der direkt zwischen privaten Wallets im eigenen Land fließt, im letzten Jahr um rund 300 Prozent gewachsen, während weniger Geld auf Börsen floss.
Ich glaube, in den nächsten Jahren wollen immer weniger Menschen ihr Geld "auszahlen". Sie wollen es einfach als digitales Geld in der Tasche behalten. Eine Wallet, Selbstverwahrung, Kontrolle. Das ist ihr Recht. So wie das Recht auf freie Meinung. Das Recht, Bargeld zu besitzen und frei zu bezahlen, auch über Grenzen. Früher war das das Geld unter dem Kopfkissen, oder das Gold im Schmuck. Heute ist es eine Wallet.
Von der Börse in deine eigene Wallet
Die meisten Menschen, die heute Bitcoin oder Stablecoins haben, halten sie nicht selbst. Sie liegen bei Revolut, Coinbase, Kraken, Binance oder Crypto.com. Auf dem Bildschirm sieht es aus wie dein Geld. In Wahrheit ist es ein Versprechen der Börse, dir dein Geld zurückzugeben.
In der Bitcoin-Welt gibt es dafür einen alten Satz. Not your keys, not your coins. Wer die Schlüssel nicht hat, hat auch das Geld nicht. Eine Börse kann dein Konto sperren, gehackt werden oder pleitegehen. Bei FTX ist genau das passiert. Und bei der alten Nuri mit Celsius auch, dazu weiter unten mehr.
Wir wollen, dass Menschen diesen Schritt machen. Von Verwahrung zu Eigentum. Vom Guthaben bei einer Börse zu Geld in der eigenen Wallet. Den Fehler der alten Nuri musst du nicht wiederholen.
Das Problem war bisher immer dasselbe. Selbstverwahrung war kompliziert. Eine Seed-Phrase aus 12 oder 24 Wörtern, die du aufschreiben und verstecken musst. Oder ein eigenes Gerät. Viele bleiben deshalb lieber bei der Börse. Genau das wollen wir ändern.
Neben deiner Bank, nicht statt ihrer
Nuri soll Revolut nicht ersetzen. Und auch nicht Wise oder deine Bank. Nuri ist das digitale Bargeld, das du neben deinem Konto hast. Es gibt dir etwas, das dir Banken und Börsen nicht geben können. Geld, das wirklich nur dir gehört.
Wenn du willst, kannst du eine Visa-Karte, eine IBAN oder Mobile Money hinzufügen. Das kommt von unseren regulierten Partnern, im Moment vor allem Wirex. Damit kannst du die Miete zahlen, Geld am Automaten abheben oder Geld nach Hause schicken. Das macht dein digitales Bargeld nützlicher. Aber es ist nicht der Kern.
Wir sehen die klassischen Zahlungswege als Übergang. Ein bisschen wie ein trojanisches Pferd. Sie machen den Wechsel zu selbstverwahrtem, elektronischem Bargeld einfacher. Mehr nicht.
Passkey statt Seed-Phrase
Apple, Google und Microsoft ersetzen gerade überall das Passwort durch den Passkey. Du meldest dich mit Face ID oder Fingerabdruck an, und fertig. Kein Passwort, das man vergessen, verraten oder stehlen kann. Apple schreibt selbst, Passkeys sind ein Ersatz für Passwörter.
Wir machen mit der Seed-Phrase das Gleiche. Der Passkey hat das Passwort ersetzt. Jetzt ersetzt er die Seed-Phrase. Bei Nuri ist dein Passkey dein Schlüssel. Es gibt keine 24 Wörter, die jemand finden, abfotografieren oder die du am Telefon jemandem verrätst.
Das Wichtigste dabei ist der Schutz vor Phishing. Viele verlieren ihr Geld nicht, weil jemand die Technik knackt. Sie verlieren es, weil sie auf einer falschen Seite ihre Seed-Phrase eintippen. Oder weil sie sie jemandem geben, der sich als Support ausgibt.
Mit einem Passkey geht das nicht. Ein Passkey ist fest an eine Adresse gebunden, bei uns an nuri.com. Auf einer gefälschten Seite funktioniert er einfach nicht. Du kannst ihn auch nicht abschreiben und weitergeben, weil du ihn nie siehst. Apple schreibt dazu, man kann niemals dazu verleitet werden, seinen Passkey auf einer gefälschten App oder Website zu benutzen.
Und wenn dein Handy weg ist? Dein Passkey liegt sicher in deiner iCloud oder bei Google. Neues Handy, Face ID, und deine Wallet ist wieder da. Im Browser genauso, denn die Web-App ist dieselbe Wallet.
Multisig, so einfach wie Face ID
Multisig heißt, eine Zahlung braucht mehr als einen Schlüssel. So schützen Firmen und Profis seit Jahren große Summen Bitcoin. Für normale Menschen war das bisher zu kompliziert. Mehrere Geräte, mehrere Backups, viel Technik.
Bei Nuri hast du Multisig von Anfang an, ohne etwas einzurichten. Jede Bitcoin-Zahlung braucht zwei Schlüssel. Deinen Passkey und den Schlüssel von Nuri. Nuri allein kann nichts bewegen. Für schnelle Bitcoin-Zahlungen nutzt Nuri Arkade, und auch dort bewegt sich nichts ohne deinen Passkey.
Und wenn es Nuri nicht mehr gibt? Dann reicht nach einer Wartezeit dein Passkey allein. Das sind 77 Tage für Bitcoin on chain und 84 Tage bei Arkade, gezählt ab dem Eingang der Coins. Du bist also nie von uns abhängig. Dein Geld bleibt dein Geld, selbst wenn es uns nicht mehr gibt.
Deine digitalen Euro und Dollar liegen in einem Smart Account, den nur dein Passkey steuert. Auch das ist Selbstverwahrung, auch für das Geld auf deiner Karte.
Andere machen das auch, und sie machen es gut. Muun ist eine 2-of-2-Multisig-Wallet. Ein Schlüssel liegt auf deinem Handy, der zweite bei Muun, und beide zusammen stehen in deinem Emergency Kit. Bitkey arbeitet mit drei Schlüsseln, einer davon auf einem eigenen Hardware-Gerät. Bitkey ist für uns die stärkste Referenz. Wir wollen das Gleiche, nur mit einem Passkey. Ohne Gerät, ohne Emergency Kit, auf jedem Handy und in jedem Browser.
Was wir versprechen
Nuri speichert keine KYC-Daten. Kein Name, kein Ausweis. Um eine Wallet zu erstellen, brauchst du nur einen Passkey und einen Nutzernamen. Wenn du eine Karte oder IBAN hinzufügst, prüft dich ausschließlich Wirex. Nie Nuri.
Nur du hast Zugriff auf dein Geld. Unantastbar, auch für Nuri. Dein Passkey erstellt deine Wallet, mit Face ID oder Fingerabdruck. Ohne Passwort, ohne Seed-Phrase. Automatisch gesichert in iCloud oder Google.
Dein Geld gehört dir, selbst wenn Nuri verschwindet. Das Recovery-Tool liegt öffentlich auf GitHub und läuft offline auf deinem Computer, ohne Nuri, ohne unsere Server.
app.nuri.com ist zu 100 % Open Source und Byte für Byte überprüfbar. Jeder kann nachsehen, wie es funktioniert. Alle anderen Komponenten geben wir auf Anfrage frei.
Nuri fragt nicht, wer du bist oder woher du kommst. Ein Browser reicht, egal wo du bist. Dazu gibt es Nuri für iPhone und Android.
Und eins sagen wir genauso offen. Selbstverwahrtes Geld ist nicht wie ein Bankkonto geschützt. Du passt selbst darauf auf, wie auf Bargeld. Das ist die Freiheit und die Verantwortung von Bargeld.
Die alte Nuri und der neue Nuri
Viele, die Nuri googeln, finden Artikel über eine Insolvenz. Das war die alte Nuri, eine Krypto-Bank aus Berlin. Früher hieß sie Bitwala, gegründet 2014 in Berlin. 2021 wurde aus Bitwala Nuri. 2022 ist sie gescheitert.
Das Problem war nicht die Technik. Das Problem war, wer das Geld hält. Beim Bitcoin-Ertragskonto lag das Bitcoin bei Celsius. Als Celsius im Juni 2022 die Auszahlungen stoppte, wurden aus Besitzern Gläubiger. Betroffen waren rund 1.000 Bitcoin von 14.746 Kunden.
Bitwala gibt es heute wieder, als eigene Firma. Die alten Nuri-Vaults werden von Bitwala unterstützt, und das ist gut so. Wir mögen sie.
Die Marke Nuri und nuri.com sind 2025 an neue Eigentümer gegangen. Das heutige Nuri ist ein neues Unternehmen, mit einem neuen Team und einer ganz anderen Architektur. Wir sind keine Bank. Wir halten dein Geld nicht. Genau damit gibt es den alten Fehler nicht mehr.
Unsere Geschichte
Wir sind in Berlin mit Bitcoin groß geworden. Seit 2012 sind wir in der Berliner Bitcoin- und Krypto-Szene dabei. Mining, Börsen, Wallets. Die Anfänge von Ethereum, Smart Contracts und DAOs. Lightning, Protokolle, Zahlungen.
Wir haben gesehen, wie gut diese Technik ist. Und wir haben gesehen, wie oft es schiefgeht, wenn jemand anderes das Geld hält. Börsen, die pleitegehen. Verleiher, die Auszahlungen stoppen. Banken, die Konten schließen.
Eine KI hat uns mal "the patient pioneers" genannt. Die geduldigen Pioniere. Ich finde, das passt. Wir haben lange gewartet, bis Selbstverwahrung wirklich einfach sein kann. Mit Passkeys ist sie es jetzt.
Heute sind wir zu dritt. Ich bin Emin Mahrt, ich habe Nuri gegründet. Wir haben ein paar Investoren, aber nicht viele.
Unser Ziel ist ganz einfach. Selbstverwahrung so einfach machen, dass sie jeder benutzen kann. Für Menschen und für KI-Agenten.
Wie diese Website entstanden ist
Wir haben über 30 Versionen dieser Website gebaut. Viele Überschriften, viele Richtungen. "Your money, freed." "Freedom Money." "Smart Bitcoin Wallet with Banking." Und noch viele mehr.
Dann haben wir uns andere angeschaut. MiniPay ist perfekt darin, Geld von A nach B zu schicken. Aber es geht dort nur um den Nutzen, kaum um Werte. Muun ist genau das Gegenteil. Sehr klare Werte, Selbstverwahrung, aber eher für Leute, die sich schon auskennen. Wir wollen beides. So einfach wie MiniPay. So klar wie Muun.
Freunde haben uns Slogans geschickt wie "Send. Receive. Spend." Gut gemeint. Aber das kann Revolut auch. Die Frage ist: Warum? Warum sollte jemand Nuri neben seiner Bank haben wollen? Die Antwort ist dieser Text.
Jede Überschrift auf unserer Website muss für sich allein stehen. Meine Mutter muss sie verstehen. Ein Investor muss sie verstehen. Und ein Bitcoiner auch. Deshalb ist die Website gleichzeitig unser Pitch Deck. Und deshalb vergleichen wir uns offen mit anderen, mit Muun, Bitkey, Bitwala, Bringin, wave.space, MiniPay, KAST, RedotPay und Bitrefill. Fair, mit Quellen.
Später haben wir gemerkt, dass das nicht reicht. Jeder auf der Welt sagt einfach und sicher. Das beschreibt nicht, was wir machen. Eine Überschrift muss eine Frage beantworten. Warum Nuri und nicht Revolut? Die Antwort ist, dass du bei Nuri kein Konto, keine E-Mail und keinen Ausweis brauchst. Und dass dein Geld wirklich dir gehört.
Wir wollten auch keine Superlative. Kein "die einfachste" und kein "die sicherste" Wallet. Das sagt jeder, und es macht die anderen nur wütend. Und keine Wortspiele, denn die Website wird in viele Sprachen übersetzt. Was auf Deutsch cool klingt, ist in einer anderen Sprache vielleicht einfach dumm. Deshalb schreiben wir lieber, was Nuri macht.
Am Ende hat uns Bitkey geholfen. No seed phrase. No single point of failure. Das ist klar und ehrlich. Unsere Überschrift ist heute: Bitcoin Smart Wallet.
Alle Versionen dieser Website heben wir auf. Auch die, die wir verworfen haben.