It looks like 2022 will be a very different year for the markets. Instead of crashing lows and soaring highs, the markets for now are fairly stable. But that doesn’t mean there aren’t strong forces pulling prices either way. Here’s why. 



Der Haupttrend des 1. Quartals



Viele Vermögenswerte befinden sich in einer Konsolidierungsphase. Von Konsolidierung spricht man, wenn sich Vermögenswerte innerhalb einer begrenzten Preisspanne auf und ab bewegen. Das liegt daran, dass sich die Auswirkungen der Bären (Menschen, die verkaufen, weil sie glauben, dass die Preise sinken werden) und der Bullen (Menschen, die kaufen, weil sie glauben, dass die Preise steigen werden) mehr oder weniger gegenseitig aufheben.


 

Der Umgang mit dem weltweiten Inflationsproblem



Die Inflation ist auf dem Vormarsch. Inflation ist, wenn die Kaufkraft einer Währung bei steigenden Preisen sinkt. Das bedeutet, dass du für 100 € weniger bekommst als vor einem Jahr, auch wenn du das Geld nicht angerührt hast. Wenn die Inflationsrate steigt, ist das schlecht für dein Geld.


Deshalb ergreift die Federal Reserve der Vereinigten Staaten (auch als „Fed“ bekannt) Maßnahmen. Die Fed verwaltet die US-Wirtschaft auf dieselbe Weise wie die Europäische Zentralbank (EZB) die Eurozone. Um die steigende Inflation zu bekämpfen, plant die Fed, ihre Zinssätze zu erhöhen. Einige Untersuchungen deuten darauf hin, dass sie ihre Zinssätze in diesem Jahr siebenmal anheben könnte.


Da die Wirtschaft der Vereinigten Staaten so groß ist, wirken sich die Entscheidungen der Fed auf die Märkte aus. Das könnte zwar der Weltwirtschaft helfen, aber es bedeutet auch, dass weniger Geld für Aktien und digitale Vermögenswerte zur Verfügung stehen und die Preise sinken könnten.



Russland-Ukraine-Krieg



Der Russland-Ukraine-Krieg hat große Auswirkungen auf die Märkte und ein langer militärischer Konflikt ist wahrscheinlich das größte Risiko für das Wachstum in Europa. Seit Russland weniger fossile Brennstoffe nach Europa verkauft, steigen die Energiepreise. Und Konflikte sorgen generell für Nervosität bei den Investoren, was schlechte Nachrichten für die Märkte sind.


Einige Analytiker vermuten, dass Konflikte und staatliche Sanktionen zu einem Anstieg der Kryptowährungspreise führen können. Dabei sollte man jedoch nicht vergessen, dass Menschen in schwierigen Zeiten dazu neigen, Vermögenswerte zu verkaufen – auch Kryptowährungen.



Europa lehnt Verbot von Krypto-Mining ab


 

Es gibt nicht nur schlechte Nachrichten. Das Europäische Parlament hat den Vorschlag abgelehnt, das Proof-of-Work-Mining von Kryptowährungen zu verbieten. Laut der abgelehnten Bestimmung ist das Proof-of-Work-Verfahren schlecht für die Umwelt.


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Das Ergebnis des Rahmenwerks „Markets in Crypto Assets“ wird mehr regulatorische Klarheit über digitale Vermögenswerte in der Europäischen Union schaffen. Das könnte dazu beitragen, dass neue Use Cases für Kryptowährungen gefunden werden und dass es für die Menschen einfacher wird, sie zu kaufen und zu nutzen. Während ein solches Ergebnis die Märkte normalerweise glücklich machen würde, hatten die turbulenten Bedingungen rund um die Welt einen dämpfenden Effekt.

 

Das erste Quartal war eine Art Geduldsspiel, da die Welt den Russland-Ukraine-Krieg und die Frage, wie die Fed die Inflationsprobleme der Welt angehen wird, beobachtete. Vieles an den Märkten hängt davon ab, ob der Konflikt endet und ob die Fed beschließt, die Inflation frontal zu bekämpfen oder die Preise aus Stabilitätsgründen zu tolerieren. Bis dahin könnten die Preise so bleiben, wie sie sind.