Dein finanzielles Wohlergehen ist genauso wichtig wie deine geistige und körperliche Gesundheit. Denn finanziell gut aufgestellt zu sein, heißt nicht zwangsläufig, in der Lage zu sein, richtig viel Geld auszugeben. Finanzielles Wohlbefinden bringt auch andere Vorteile mit sich: ein geringeres Stressniveau, bessere Entscheidungsfindung und einfach mehr Glück. Aber nicht jeder hat den gleichen Zugang zu diesen lebensverändernden Möglichkeiten.


Bis zu 77 % der Menschen sind von ihren Finanzen gestresst. Und das ist in der Regel bei den Menschen so, die sich vor allem in der Mainstream-Finanzwelt bewegen. Für sie ist der Umgang mit ihren Finanzen eine Last, die sie jeden Tag ertragen müssen.


Es gibt viele Faktoren, die sich auf das Nichterreichen finanziellen Wohlergehens auswirken. Wir haben hier einige der wichtigsten zusammengestellt.


Ungleiche Entwicklung


In Entwicklungsländern gibt es oft keine flächendeckende finanzielle Infrastruktur. Das führt dazu, dass Menschen in ländlichen Gebieten keinen Zugang zu finanziellen Services haben und so nur eingeschränkte Möglichkeiten haben, ihr Vermögen zu vermehren. Und selbst wenn es einen Zugang gibt – meistens sind dann traditionelle Banken in Monopolstellung und bieten ihren Kunden nicht die Dienstleistungen an, die sie eigentlich benötigen.


Die LGBTQIA-Gemeinschaft wird übersehen


Mitglieder der LGBTQIA-Community stehen vor besonderen Herausforderungen in Bezug auf ihre finanzielles Wohlergehen. Für viele Menschen ist der Zugang zu Finanzdienstleistungen eine Selbstverständlichkeit. In vielen Gesellschaften auf der ganzen Welt wird dieses Grundrecht LGBTQIA-Personen aber entzogen.


Warum? Vor allem, weil finanzielles Wohlergehen oft Unterstützung erfordert. Und zwar sowohl durch die Familie als auch durch die Finanzwelt. LGBTQIA-Menschen haben oft höhere Schulden, fast die Hälfte berichtet, dass sie Schwierigkeiten haben, nennenswerte Ersparnisse zu halten.


Auch die Diskriminierung am Arbeitsplatz hat einen gravierenden Einfluss auf das finanzielle Wohlergehen der LGBTQIA-Community. 37 % der LGBTQIA-Personen gaben an, dass sie Schwierigkeiten haben, einen Arbeitsplatz zu finden, während weitere 42 Prozent aussagten, dass sie sich um die Sicherheit ihres Arbeitsplatzes sorgen. Viele LGBTQIA-Personen haben immer noch das Gefühl, dass sie ihre Identität verbergen müssen, um ihren Job zu behalten.


Personen aus der LGBTQIA-Community verdienen auch deutlich weniger als heterosexuelle Arbeitnehmer. Schwule Männer verdienen 46 % weniger und lesbische Frauen 12 Prozent. 15 % der Transgender-Personen verdienen weniger als 10.000 €.


Mitglieder der LGBTQIA-Community sind in der Regel mit höheren Lebenshaltungskosten konfrontiert, was es noch schwieriger macht, finanzielles Wohlergehen zu erhalten und auszubauen. Die Unterstützung für Menschen aus dem LGBTQIA-Umfeld ist in Städten tendenziell höher als auf dem Land – und das bedeutet, dass es für diejenigen, die nicht in der Stadt wohnen, von der Miete bis zur Rente teurer wird.


Gesundheit und Familienplanung wirken sich auch auf das finanzielle Wohlergehen von LGBTQIA aus. LGBTQIA-Menschen können von der Krankenversicherung ausgeschlossen werden und müssen die Kosten aus ihren Ersparnissen decken. Für gleichgeschlechtliche Paare, die Kinder haben wollen, sind die medizinischen und rechtlichen Kosten für Familienplanung und Adoption oft deutlich höher als bei heterosexuellen Paaren.


Traditionelle Banken sind nicht für Wanderarbeiter da


Weltweit gibt es über 164 Millionen Wanderarbeiter, von denen viele aus schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen stammen. Traditionelle Finanznetzwerke versagen nicht nur bei der Unterstützung dieser Gruppen, sondern bringen sie durch Mittelsmänner und hohe Transaktionsgebühren um ihren hart verdienten Lohn. Bitcoin ist eine günstige und einfache Möglichkeit, Geld über internationale Grenzen hinweg zu senden. Mit Bitcoin zahlen Wanderarbeiter weniger Gebühren und die Gelder sind in Sekundenschnelle bei ihren Familien. Eine Win-Win-Situation.


Bitcoin-Überweisungen wachsen in Entwicklungsländern exponentiell. Lateinamerika verzeichnete im Jahr 2020 ein Gesamtvolumen von über 3 Milliarden Dollar an Überweisungen, während die Transaktionen in Afrika auf fast 1,5 Milliarden Dollar anstiegen. In El Salvador, einem kleinen Land in Mittelamerika, haben sich die Bitcoin-Überweisungen im letzten Jahr vervierfacht. El Salvador ist seit Kurzem übrigens das erste Land, das Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel neben dem US-Dollar akzeptiert. Diese Innovation wird nicht nur der Wirtschaft von El Salvador helfen, sondern auch den Bürgern die Möglichkeit geben, ihr finanzielles Wohlergehen durch das internationale Bitcoin-Netzwerk zu verbessern.  



Während die finanzielle Inklusion Menschen auf der ganzen Welt einen Schritt näher zueinander bringt, glauben wir, dass Technologie eine transformative Rolle bei der Verbesserung der finanziellen Gesundheit der Menschen spielen kann. Deshalb ist es die Kernaufgabe von Nuri, Finanzen für jeden einfach und unkompliziert zu machen. Ohne Wenn und Aber.


Wir bei Nuri sind der Meinung, dass die Grundlage für ein glücklicheres und gesünderes Leben ist, sich keine Sorgen um Geld machen zu müssen. Glücklichere Menschen treffen bessere Entscheidungen. Und bessere Entscheidungen helfen dir dabei, eine bessere finanzielle Zukunft aufzubauen. Deshalb findest du bei Nuri alles, was du brauchst, um dein Geld zu vermehren: vom Finanzknowledge bis hin zur Investorenpraxis.