Die Welt des Mainstream-Finanzwesens und der Investitionen kann verwirrend sein: Preise bewegen sich ständig, Rahmenbedingungen ändern sich… Aber das bedeutet nicht, dass deine Anlagestrategie sich den schwankenden Kursen am Markt ständig anpassen muss. Im Gegenteil: Warren Buffett, einer der besten Investoren aller Zeiten, empfiehlt, den sogenannten Durchschnittskosteneffekt zu nutzen. Denn dank dem Durchschnittskosteneffekt (Dollar Cost Averaging oder DCA auf Englisch) kann jeder mit wenig Aufwand seine Gewinne nachhaltig steigern. Wir bei Nuri sind der Meinung, dass Finanzweisheiten über alle Bereiche geteilt werden sollten und Krypto da keine Ausnahme ist. Deshalb empfehlen wir auch, den Durchschnittskosteneffekt bei deinen Anlagen mit Nuri zu nutzen. Alles weitere dazu im folgenden Artikel.


Was ist der Durchnittskosteneffekt und wie nutzt man ihn?


Den Durchschnittskosteneffekt zu nutzen ist eine Investment-Strategie, die für Milliardäre wie Warren Buffett, aber auch für Erstinvestoren gut funktioniert. Und das liegt vor allem an der Einfachheit der Strategie: Im Grunde geht es nur darum, einen bestimmten Investitionsbetrag in regelmäßigen Abständen zu investieren. Klingt immer noch zu abstrakt? Dann kommt hier ein Anwendungsbeispiel:


Angenommen, du hast während COVID-19 in deinem Home-Office eine neue Software genutzt, die dich begeistert. Du möchtest also in den Hersteller investieren, weil du an die Zukunft des Produkts glaubst. Ein kurzer Blick auf dein Konto, und du stellst fest: 200 € im Monat kannst du investieren. Wenn du nun den Durchschnittskosteneffekt nutzen willst, investierst du die 200 € nicht auf einmal. Stattdessen investierst du alle zwei Wochen zum gleichen Zeitpunkt jeweils 100 € - ganz egal übrigens, ob zu diesem Zeitpunkt der Kurs steigt oder fällt. Diese getimeten Investitionen sorgen nämlich dafür, dass Kursausschläge nicht mehr so stark ins Gewicht fallen. Und das liegt daran, dass, wenn man sich den Gesamtzeitraum deiner Investition ansieht (mehrere Monate, in denen du zwei mal 100 € investierst), Verlustmomente durch Gewinnmomente wieder ausgeglichen werden und sich dadurch extreme momentane Verluste und extreme momentane Gewinne auf ein „normaleres“ Durchschnittsniveau begeben.


Warum ist der Durchschnittskosteneffekt eine gute Investmentstrategie?


Das Mainstream-Finanzwesen kultiviert eine anstrengende Kultur der Überstunden, der totalen Hingabe an die Unternehmenshierarchie und ihres tödlichen Stressniveaus. Was das Investieren angeht, werden in diesen Kreisen meistens „Ride-or-die-"- und “Markttiming“-Ansätze umgesetzt. Es wird also versucht, aufgrund analytischer Markterhebungen den richtigen Zeitpunkt zum Kauf ausfindig zu machen. Einige Finanzkrisen und viele ruinierte Karrieren später zeigen uns aber heute: Diese Investmentstrategie ist im Durchschnitt gesehen nicht profitabel und hat mehr mit Rätselraten und Risikobereitschaft zu tun als mit wirklich sinnvollem Investmentverhalten. Investieren mit Durchschnittskosteneffekt macht es aber möglich, profitabel und stressfrei zu investieren.


Immer noch nicht überzeugt? Vielleicht hilft ja die Meinung von zwei, die es wissen müssen. Warren Buffett und Elon Musk haben nämlich beide eine ähnliche Meinung zum Thema Investieren: Beide sind nicht wirklich begeistert davon, als Vorbereitung zum Investieren, Geschäftsberichte zu lesen. Buffett sagt zwar, dass diejenigen, die bereit sind, sich tagelang in Finanzberichte zu vertiefen, damit gerne weitermachen können. Aber er räumt auch ein, dass das nicht für jeden das Richtige ist. Deshalb empfiehlt er für alle, die das nicht machen möchten, ganz entspannt den Durchschnittskosteneffekt zu nutzen.


Der Durchschnittskosteneffekt ergibt besonders in unserer momentanen Zeit Sinn: Nach dem Ausbruch der Pandemie sind die Märkte regelrecht eingebrochen, haben sich aber nach der Nachricht über einen möglichen Impfstoff sofort wieder in Richtung Bullenmarkt bewegt. In solch unsicheren Zeiten, die durch eine hohe Marktvolatilität gekennzeichnet sind, ist der Durchschnittskosteneffekt eine wirksame Methode für mehr finanzielle Stabilität. Und das liegt daran, dass langfristig angelegte Käufe eines Vermögenswerts die Auswirkungen der Volatilität über einen längeren Zeitraum verringern. Aus diesem Grund verwenden viele der bekanntesten staatlichen Sparprogramme der Welt, wie z. B. das amerikanische 401k, das Prinzip des Durchschnittskosteneffekts, um mehr Wohlstand zu schaffen.


Krypto, entschlüsselt: Unkompliziert Investieren dank Durchschnittskosteneffekt


Warren Buffett ist bekanntermaßen kein Fan von Krypto. Das bedeutet aber nicht, dass man seine Top-Investmentstrategie nicht auf die Kryptowelt anwenden kann. Schließlich sind die Krypto-Märkte an Volatilität kaum zu überbieten und das kann für einige Investoren ziemlich beängstigend sein.


Da der Durchschnittskosteneffekt in der Lage ist, Preisschwankungen langfristig auszugleichen, ist er eine wirksame Strategie für Krypto-Investitionen. So wirksam, dass bis zu 80 % der Marktvolatilität durch regelmäßige Investitionsintervalle abgemildert werden können. Und das sind gute Neuigkeiten für alle, die mit Krypto loslegen möchten.


Bei Krypto geht es zwar darum, den Menschen die Kontrolle über ihre Finanzen zurückzugeben, die anfängliche Lernkurve beim Investieren kann allerdings manchmal abschreckende Effekte haben. Hier punktet der Durchschnittskosteneffekt am meisten: Er gibt dir die volle Kontrolle darüber, wie viel Krypto du wann kaufst und ermöglicht es dir, dein Krypto-Wissen parallel zu deinen Investitionen in deinem Tempo zu erweitern.


Wenn du also auch in aller Ruhe in Krypto investieren möchtest, aber nicht rund um die Uhr auf deine Coins aufpassen willst, haben wir gute Nachrichten für dich: Nuri führt den monatlichen Sparplan für Bitcoin und Ether ein. Damit zu investieren ist ganz einfach: Du legst fest, wie viel und wie oft du investieren willst und der ganze Rest passiert automatisch. So kannst du ganz entspannt dein Vermögen vergrößern.