Hunde machen das Leben schöner. Das ist Fakt. Aber der Sprung vom Hundeliebhaber zum Hundebesitzer will gut überlegt und finanziell ebenso gut geplant sein. Hier erfährst du, was du wissen musst, bevor du den Schritt wagst.



Nicht jeder Lebensstil ist finanziell mit Hunden vereinbar



Überlege dir genau, ob dein Alltag mit der Haltung eines Hundes vereinbar ist. Reist du gerne und bist spontan? Hunde tun bzw. sind das in der Regel nicht. Hunde über internationale Grenzen mitzunehmen ist kompliziert und die Kosten für eine Hundepension können hoch sein.


Sobald der Hund deine Türschwelle überschreitet, ändert sich dein Leben. Vom Tagesablauf bis hin zu der Frage, wie lange du von zu Hause wegbleiben oder sogar in den Urlaub fahren kannst, musst du bei all deinen Entscheidungen deinen vierbeinigen Freund mit einbeziehen.



  • Kosten für ein Hundehotel: 40–50 € pro Tag
  • Kosten für Hundeführer: 10–20 € pro Spaziergang 
  • Kosten für die Mitnahme des Hundes im Flugzeug: 100 € für einen kleinen Hund in der Kabine, deutlich mehr für einen großen Hund im Frachtraum
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Hunde sind TEUER



Hunde sind die besten Gefährten überhaupt. Aber viele Menschen vergessen, dass die Gesellschaft eines Hundes nicht umsonst zu haben ist. Die Anschaffung eines Hundes ist der deutlichste Kostenpunkt und kostet in der Regel um die 1000 €, wobei die angesagtesten Rassen deutlich mehr kosten. Aber die Kosten hören damit nicht auf.


Das erste Lebensjahr deines Hundes ist ein teures Jahr. Sie benötigen eine ganze Reihe von Impfungen, Ad-hoc-Behandlungen bei Krankheiten und müssen vielleicht kastriert werden. All diese Kosten summieren sich jeden Monat. Deshalb solltest du darauf vorbereitet sein.


Dein Hund braucht außerdem hochwertiges Futter. Das bedeutet oft rohes Fleisch. Das riecht nicht nur eklig, sondern ist auch teuer, da dein Hund in der Regel 2–3 % seines Körpergewichts pro Tag braucht. Wenn du online in großen Mengen kaufst, gibt es oft preiswertere Optionen.



  • Anschaffungskosten für einen Hund: mindestens 1000 €
  • Tierarztkosten im ersten Jahr: 100 € pro Monat
  • Futter: für kleine Hunde ab 25 € pro Monat, für mittlere Hunde ab 45 € pro Monat und für große Hunde ab 80 €.
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Erledige deinen Papierkram und sei verantwortungsbewusst



Der Besitz eines Hundes ist auch mit anderen, weniger offensichtlichen Kosten verbunden. Von der gesetzlich vorgeschriebenen Versicherung bis hin zu Bußgeldern, wenn du die Hinterlassenschaften deines Hundes nicht wegräumst. Berücksichtige diese Kosten, bevor du deine endgültige Entscheidung triffst:



  • Krankenversicherung: Hunde brauchen eine Versicherung, die normalerweise etwa 200 € pro Jahr kostet und oft nicht alles abdeckt.
  • Haftpflichtversicherung: Wenn dein Hund einem Gegenstand oder einer Person Schaden zufügt, musst du möglicherweise für die Kosten aufkommen, wenn du keine Versicherung hast. Eine Haftpflichtversicherung kostet normalerweise etwa 5 € pro Monat.
  • Hundesteuer: In Deutschland musst du deinen Hund beim Finanzamt anmelden und 120 € pro Jahr an Steuern zahlen. Dieser Betrag erhöht sich mit jedem weiteren Hund, den du besitzt.
  • Bußgelder: Wenn du die Hinterlassenschaften deines Hundes nicht wegräumst, kann das Ordnungsamt ein Bußgeld von bis zu 350 € verhängen.